Nun komme werde ich euch mein letztes Gedicht, welches ich für dieses Projekt gewählt habe, präsentieren. Es ist erneut ein Gedicht von Rose Ausländer. Dieses Gedicht ist einwenig abstrakt aber auch kreativ geschrieben. Der Inhalt erzählt eine kurze Geschichte über eine anspruchsvolle Flucht.
Auf der Flucht
übernachten
im Sternenlager
Kein Heim
keine Tonne
Am Kai
stehen Schiffe
Länder in der
Tasche
Kupferfliegen
auf der Haut
Das Gold
begraben im Berg
Wir haben
Steppen und Ozeane
Wellen und Hagel
kein Heim
keine Tonne
(Rose Ausländer, 11.05 .1901)
(Rose Ausländer, 11.05 .1901)
Quelle: Braun, Helmut (Hrsg.), Rose Ausländer, Gedichte, Fischer Klassik, Frankfurt am Main 2009, S. 188-189.
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Die Lyrikanalyse
Titel des Gedichts und der Autor:
,,Auf der Flucht’’ geschrieben von Rose Ausländer
Grafische Darstellung:
Bei diesem Gedicht ist kein Reimschema vorhanden. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen. Auch hier wechselt das Metrum von Vers zu Vers. Im ersten und zweiten Vers ist ein Anapäst vorhanden welcher auch in die dritte Verse fliesst. Dort wird er jedoch von einem Jambus behindert. Beim Vers vier bis sieben bleibt der Anapäst erhalten. Wird dann aber im Vers 8 von einem unregelmässigen Metrum gestoppt. Beim Vers neun bis zwölf besteht ein Trochäus, welcher aber dann aber im Vers 13 kurz unterbrochen wird. Vers 14 besteht erneut von einem Trochäus. Bei Vers 15 erkenne wir ein unregelmässiges Metrum. Vers 16-18 ist mit einem Daktylus bestückt und über das Gedicht verläuft eine von Vers zu Vers wechselnde Kadenz.
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Die Lyrikanalyse
Titel des Gedichts und der Autor:
,,Auf der Flucht’’ geschrieben von Rose Ausländer
Grafische Darstellung:
Bei diesem Gedicht ist kein Reimschema vorhanden. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen. Auch hier wechselt das Metrum von Vers zu Vers. Im ersten und zweiten Vers ist ein Anapäst vorhanden welcher auch in die dritte Verse fliesst. Dort wird er jedoch von einem Jambus behindert. Beim Vers vier bis sieben bleibt der Anapäst erhalten. Wird dann aber im Vers 8 von einem unregelmässigen Metrum gestoppt. Beim Vers neun bis zwölf besteht ein Trochäus, welcher aber dann aber im Vers 13 kurz unterbrochen wird. Vers 14 besteht erneut von einem Trochäus. Bei Vers 15 erkenne wir ein unregelmässiges Metrum. Vers 16-18 ist mit einem Daktylus bestückt und über das Gedicht verläuft eine von Vers zu Vers wechselnde Kadenz.
Datum der Entstehung:
11.05 .1901
Stilmittel:
(Vers 2-3): ,,übernachten im Sternenlager“ (Einfaches Bild)
Der Autor möchte das Gesagte mit dem einfachen Bild veranschaulichen uns beim Leben eine bildliche Vorstellung hervorrufen. Im Flüchtlingslager, indem sich das lyrische Ich befindet oder einmal befunden hat, gab es viele Sterne zu sehen.
(Vers 4-5 und Vers 17-18): ,,Kein Heim, keine Tonne“ (Metapher)
Es könnte darauf hin deuten, dass die Menschen nicht mal einen einfachsten Schutz vor dem Kriege hatten. Sie hatten kein Zuhause und reisten von Ort zu Ort.
(Vers 14-15): ,,Wir haben Steppen und Ozeane“ (Metapher)
Mit dem Vers möchte man verdeutlichen, dass sie noch einen sehr langen Fluchtweg vor sich haben aber nicht zurückschauen und aufgeben dürfen.
(Vers 12-13): ,,Das Gold begraben im Berg'' (Metapher)
Meiner Meinung nach, will diese Metapher uns sagen, dass die Flüchtlinge, alles was sie besassen, zurücklassen mussten also ,,begraben'' mussten.
(Vers 8-9): ,,Länder in der Tasche'' (Metapher)
Die Metapher ,,Die Länder in der Tasche'' könnte auf eine Karte, die das lyrische Ich und seine Mitmenschen bei sich tragen, hindeuten. Oder es könnte eine Liste verschiedener Länder sein, die sie bereisen möchten.
11.05 .1901
Stilmittel:
(Vers 2-3): ,,übernachten im Sternenlager“ (Einfaches Bild)
Der Autor möchte das Gesagte mit dem einfachen Bild veranschaulichen uns beim Leben eine bildliche Vorstellung hervorrufen. Im Flüchtlingslager, indem sich das lyrische Ich befindet oder einmal befunden hat, gab es viele Sterne zu sehen.
(Vers 4-5 und Vers 17-18): ,,Kein Heim, keine Tonne“ (Metapher)
Es könnte darauf hin deuten, dass die Menschen nicht mal einen einfachsten Schutz vor dem Kriege hatten. Sie hatten kein Zuhause und reisten von Ort zu Ort.
(Vers 14-15): ,,Wir haben Steppen und Ozeane“ (Metapher)
Mit dem Vers möchte man verdeutlichen, dass sie noch einen sehr langen Fluchtweg vor sich haben aber nicht zurückschauen und aufgeben dürfen.
(Vers 12-13): ,,Das Gold begraben im Berg'' (Metapher)
Meiner Meinung nach, will diese Metapher uns sagen, dass die Flüchtlinge, alles was sie besassen, zurücklassen mussten also ,,begraben'' mussten.
(Vers 8-9): ,,Länder in der Tasche'' (Metapher)
Die Metapher ,,Die Länder in der Tasche'' könnte auf eine Karte, die das lyrische Ich und seine Mitmenschen bei sich tragen, hindeuten. Oder es könnte eine Liste verschiedener Länder sein, die sie bereisen möchten.
Liebe Selmanita,
AntwortenLöschenich habe mir deine Seite angeschaut und sie gefällt mir sehr. Das schwarz-weisse Design gefällt mir sehr, da es mich an ernste Themen erinnert und es wie in einer Zeitung aussieht. Die Gedichte finde ich auch toll. Sie geben einen guten Einblick in das Leben eines Flüchtlings. Meine einzige kleine Kritik an dich wäre, dass du deine Gedichte kursiv schreiben könntest, da ich sie auf den ersten Blick nicht von der Einführung unterscheiden konnte.
LG Curiosa